Neues Plopsa-Angebot für Spaßbad

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holly info team
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Neues Plopsa-Angebot für Spaßbad

Dienstag 25. Juli 2017, 23:40

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Auf dem Gelände des Holiday Parks will die Plopsa-Gruppe in den nächsten zwei bis drei Jahren einen Wasserpark errichten.

Die Plopsa-Gruppe, die den Holiday Park betreibt, hat der Gemeinde Haßloch erneut eine Kooperation beim Bau eines Wasserparks auf dem Gelände des Parks angeboten. Das Angebot sieht vor, ein gemeinsames Spaßbad mit vielen Unterhaltungselementen zu bauen, auf Wunsch der Gemeinde auch mit Sportschwimmbecken im Innen- und Außenbereich sowie einem Kinderbecken.

Der Haßlocher Badepark, über dessen Modernisierung derzeit diskutiert wird, würde in diesem Fall geschlossen. 2016 hatte das erste Angebot bei einer Einwohnerbefragung nur wenig Zuspruch gefunden. Es hatte vorgesehen, dass die Gemeinde über einen Zeitraum von 25 Jahren pro Jahr rund 676.000 Euro an Plopsa zahlen sollte, gleichzeitig sollte Haßloch eine Rückvergütung für jeden Besuch eines Einwohners im Wasserpark erhalten. Das nachgebesserte Angebot von Plopsa sieht für die ersten 25 Jahre nach dem Bau des Wasserparks eine jährlich Kostenbeteiligung der Gemeinde von 600.000 Euro vor, unabhängig davon, wie viele Haßlocher den Wasserpark besuchen. Nach Angaben von Plopsa sind jetzt bessere Konditionen möglich, weil das Unternehmen in Belgien drei Wasserparks bauen will und deshalb anders kalkulieren kann.

Das neue Angebot der Plopsa-Gruppe, die in jedem Fall - auch ohne die Gemeinde - einen Wasserpark bauen will, wird allerdings von sämtlichen Gruppierungen des Haßlocher Gemeinderats abgelehnt.

Quelle: RHEINPFALZ
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Nachtkrabb
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Neues Plopsa-Angebot für Spaßbad

Mittwoch 26. Juli 2017, 11:59

Ob auch das Konzept geändert wurde oder nur die finanziellen Bedingungen für Hassloch geht daraus nun nicht genau hervor, gibt es da weitere Informationen? Ansonsten gehe ich davon aus, dass das Angebot identisch zum damals vorgestellten ist, nur zu finanziell günstigeren Konditionen für die Gemeinde!?

Ich halte es für fraglich, ob man seitens der Politik nun einen gemeinsamen Weg mit Plopsa gehen möchte.
Zumindest wäre das natürlich ein Schlag ins Gesicht für die Hasslocher. Bei der Abstimmung letztes Jahr stimmten ja gerade einmal 14% für die Plopsa-Variante und damit mit weitem Abstand die unbeliebteste Alternative (Option „gar kein Schwimmbad“ natürlich ausgenommen). Ob sich da jetzt eine Partei traut eben doch diese Meinung einer enormen Minderheit durchsetzen zu wollen? Fakt ist, dass eben kein/kaum Geld da ist und eine Attraktivierung sehr teuer.

Wäre ich Hasslocher, hätte ich auch dagegen gestimmt. Das Bad ist deutlich weiter vom Ort entfernt, bunte und knallige Figuren sind auch nicht jedermanns Sache etc.
Zwar ist das Angebot für Familien besser, allerdings fehlt die bisher vorhandene Saunalandschaft gänzlich und die Zielgruppe wäre eine komplett andere als die bisherige im Bade Park.

Der angedachte Eintrittspreis von 25€ pro Person (für nicht Hasslocher) ist natürlich eine enorme Hausnummer. Da warten ähnliche Bäder in der Umgebung mit deutlich günstigeren Preisen und auch größerem Angebot auf.

Ich denke das größte Problem ist, dass das Konzept als Ersatz des Bade Parks so einfach nicht greifen kann. Auf der anderen Seite ist natürlich auch klar, dass Plopsa kein Interesse daran hat, ein typisches Stadt-Bad zu bauen.
Insofern eine ganz schöne Zwickmühle, bei der es wohl nie zu einer zufriedenstellenden Lösung für beide Seiten kommen wird, da der Fokus bei den Hasslocher Bürgern ein ganz anderer ist als der von Plopsa.
Was aber auch klar ist: die Nachfrage für zwei Bäder (wenn auch mit unterschiedlichen Zielgruppen) wird kaum gegeben sein.
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Neues Plopsa-Angebot für Spaßbad

Donnerstag 27. Juli 2017, 07:27

holly info team hat geschrieben:
Dienstag 25. Juli 2017, 23:40
die in jedem Fall - auch ohne die Gemeinde - einen Wasserpark bauen will,
Ich glaube das könnte dann noch sehr böse enden.
Plopsa stellt die Beziehung zueinander aufs Spiel... alleine das ist schon schlecht, gerade für die Bürger.
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holly info team
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Neues Plopsa-Angebot für Spaßbad

Montag 31. Juli 2017, 13:30

Der Holiday Park hat eine Presseinformation bezüglich des neuen Angebots veröffentlicht:
PLOPSA SENKT PREIS FÜR SCHWIMMBAD-KOOPERATION MIT GEMEINDE UM 7,5 MIO. EURO

Seit 2010 hat die Plopsa-Gruppe bereits über 50 Millionen Euro in den Holiday Park investiert. In naher Zukunft soll es einen Wasserpark geben, der den Ausbau des Parks noch weiter vorantreiben wird. Diesbezüglich strebt Plopsa eine Kooperation mit der Gemeinde an.

Plopsa betreibt in Belgien bereits einen Wasserpark und wird dort in den kommenden Jahren drei Weitere bauen. Alle Wasserparks von Plopsa werden in Kooperation mit den jeweiligen Städten und Gemeinden betrieben. Mittelfristig ist auch der Bau eines Wasserparks am Standort Haßloch geplant. Dieser eigenständige, thematisierte Wasserpark mit Angeboten für Familien mit Kindern, aber auch für abenteuerhungrige Menschen jeden Alters, stellt zusammen mit dem Indoor-Themenpark, der im Sommer 2018 eröffnet wird, einen weiteren Schritt beim Ausbau des Holiday Parks zu einem Resort mit ganzjährigen Angeboten dar.

Der Wasserpark soll sich auf dem Gelände des Holiday Parks befinden und unabhängig vom Park zugänglich sein. Bekannte Figuren der Studio 100 Gruppe wie Biene Maja, Wickie, Heidi und Tabaluga werden in dem Wasserpark die Besucher begrüßen. Das Schwimmbad soll unter anderem zwei nicht thematisierte Sportschwimmbecken, ein Wellenbad mit Regen und Gewittereffekten, einen Wildwasserfluss, einen Kinderbereich, ein eigenes Kinderkino, Whirlpools und verschiedene Rutschen enthalten. Eine Sky Drop Rutsche mit freiem Fall wird auch die Actionfans zufriedenstellen.

Seit einiger Zeit steht die Plopsa Gruppe mit der Gemeinde Haßloch in Verhandlung um den bestehenden Haßlocher Badepark. Im Jahr 2016 wurden hierzu sogar die Haßlocher Bürger befragt. Steve van den Kerkhof, Geschäftsführer des Holiday Parks und der Plopsa Gruppe: „Meines Erachtens nach ist es nicht sinnvoll, zwei Schwimmbäder auf der Gemarkung Haßloch zu haben – den Badepark der Gemeinde – und einen Wasserpark am Holiday Park. Aus diesem Grund haben wir unser Angebot zu einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde noch einmal grundlegend überarbeitet.“

Die Gemeinde Haßloch schreibt mit dem in die Jahre gekommenen Badepark ein jährliches Defizit von über einer Million Euro. Zum Weiterbetrieb sind hohe Investitionen notwendig. Der Holiday Park hatte bereits im vergangenen Jahr angeboten, einen neuen, attraktiven Wasserpark zu bauen und den Einwohnern von Haßloch einen Eintrittspreis auf dem Niveau des bisherigen Badeparks zu bieten. Die Gemeinde sollte sich dafür für 25 Jahre mit einem Betrag von 900.000,00 Euro zzgl. MwSt. beteiligen.

Die Vorteile, die durch Synergien beim Bau von vier Wasserparks durch Plopsa erzielt werden konnten, haben die Verantwortlichen des Holiday Parks nun in ein neues Angebot eingearbeitet und der Gemeinde eine Zusammenarbeit in gleichem Umfang für einen Betrag von 600.000,00 Euro zzgl. MwSt. pro Jahr angeboten. Dies wäre etwa die Hälfte des momentanen Defizits des Badeparks und auf die Vertragslaufzeit von 25 Jahren eine Senkung der Kosten um weitere um 7,5 Millionen Euro plus MwSt.

Für die Haßlocher Bürger, Schulen und Vereine würde die Zusammenarbeit zwischen Plopsa und der Gemeinde neben der Einsparung von Steuergeldern auch zahlreiche weitere Vorteile mit sich bringen. Anstatt eines Tageseintritts von rund 25,00 Euro, würden Einwohner Haßlochs voraussichtlich nur 6,00 Euro bezahlen. Das Parken für Haßlocher Bürger wird während des Schwimmbadbesuches kostenlos sein. In den Sportschwimmbecken können Schwimmunterricht oder Kurse wie z.B. Aqua Gymnastik, Seniorenschwimmen oder Disco-Schwimmen angeboten werden.

Verwaltungsleiter Bernd Beitz: „Ich hoffe sehr, dass es zu einer Kooperation kommen wird. Dies wäre ein Gewinn für alle Seiten. Die Gemeinde hätte hohe Einsparungen und planbare, niedrigere Kosten ohne Risiko für viele Jahre. Die Bürger von Haßloch hätten ein attraktives, modernes und einzigartiges Schwimmbad zum Eintrittspreis des jetzigen Badeparks und der Holiday Park würde schneller als Gedacht zu einer Ganzjahresdestination werden und könnte viele neue Arbeitsplätze schaffen.“

Steve Van den Kerkhof ergänzt: „ Wir haben das bei weitem attraktivste Angebot zu den mit Abstand niedrigsten Kosten vorgelegt und würden uns um eine Anbindung an einer Buslinie durch das Dorf kümmern und kostenlose Parkplätze zur Verfügung stellen. Andere Gemeinden, auch aus Deutschland, rennen uns die Türen ein, um ein solches Schwimmbad zu bekommen.“

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